HSK-Sportgala 2018 - „Respekt und Anerkennung“

Sportgala18 2Die 21. HSK-Sportgala, das Spitzenevent in der Sauerländer Sportwelt, hatte auch am Samstagabend, 17.03.2018, wieder große Strahlkraft. In feierlichem Rahmen wurde das „große Fest des Sports“ nunmehr zum 21. Mal in der Olsberger Konzerthalle mit 600 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Unternehmen sowie den Sponsoren und Sportlern gebührend begangen.
Die besten und erfolgreichsten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften des Jahres 2017 aus der hiesigen Region wurden auf der Bühne des Sports für ihre außergewöhnlichen und hervorragenden Leistungen geehrt. Ausrichter der hochkarätigen Veranstaltung war der Kreissportbund Hochsauerlandkreis. Er präsentierte seinen Gästen neben den Sportlerehrungen wieder ein hochkarätiges Programm mit ultimativen, sportlichen Show-Acts sowie jeder Menge Unterhaltung auf höchstem Niveau. „Die HSK-Sportgala ist ein würdiger Rahmen um die Sportler, die es sich verdient haben, zu ehren. In der 21. Ausgabe wird erstmals der Behindertensportpreis 2017 verliehen. Darüber hinaus werden die Platzierungen vier und fünf auf die Bühne gebeten. Die Vereine, Vorsitzenden und Trainer sollen ihre Plattform erhalten, denn sie verdienen Respekt und Anerkennung“, so Detlev Lins, erster Vorsitzender des Kreissportbundes HSK.
Neben den Lobeshymnen über die Leistungen der Spitzensportler aus der Region gab es auf der 21. HSK-Sportgala aber auch jede Menge Unterhaltung für Augen und Ohren. Die Tanzgruppe TV Arnsberg begeisterte mit ihrem aktuellen Schautanz „Das weiße Flamingokind in Not, doch wäre es endlich pink, ist alles im Lot“ das Publikum.
"Sportlerin des Jahres 2017"
Weniger pinkig ging es dann anschließend bei der Proklamation der "Sportlerin des Jahres 2017" zu. Platz eins belegte Schwimmerin Lea-Sophie Blum vom SV Neptun Neheim-Hüsten, Platz zwei ging an Ariane Becker vom Ruderclub Meschede und Platz drei belegte Rodlerin Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg. Den vierten Platz sicherte sich Leichtathletin Marie Berghoff vom LAC Veltins Hochsauerland, Judoka Tia den Ridder von Kodokan Olsberg belegte Platz fünf. „Lea-Sophie hat mit dem Babyschwimmen begonnen. Nach der Talentsichtung hat sie dann alle Abteilungen erfolgreich durchlaufen. Wir sind stolz, so eine erfolgreiche Schwimmerin in unserem Verein zu haben, die zudem noch ihr Wissen an die jüngeren Schwimmer weitergibt“, so Dieter Langer, Vorsitzender vom SV Neptun Neheim-Hüsten, in seiner Laudatio.
Nach der Ehrung der Sportlerin des Jahres ging es mit „The Light Crew“, einer Kombination aus Tanz, Akrobatik und neuester LED-Technologie weiter. Die durchtrainierten Sportlerinnen faszinierten ihr Publikum mit Körpereinsatz, Musik und fluoreszierenden Farben und Formen.
"Sportler des Jahres 2017"
Bei der anschließenden Proklamation des Sportlers 2017 stand Einradfahrer Felix Griggel vom SSV Meschede auf dem obersten Treppchenplatz. Platz zwei ging an Schwimmer Moritz Kemper vom SV Neptun Neheim-Hüsten, Platz drei an Fußballer Nicolai Mester vom TuS Rumbeck, Platz vier an Bobfahrer Christopher Weber vom BSC Winterberg und Platz fünf an Justin Moczarski vom SK Winterberg.
Der TuS Medebach erhielt den Sportsozialpreis 2017. Den ersten Behindertensportpreis 2017 bekam Manuela Bathen vom BSC Meschede verliehen. „Manuela hat mit vier Jahren zuerst mit Leichtathletik angefangen. Durch einen schweren Unfall war die Welt dann plötzlich eine andere. Sie hat sich danach ausprobiert und das Schießen für sich entdeckt und eine Vielzahl an Preisen geholt. Manuela ist Übungsleiterin für Prävention und beeindruckt mit ihrem Durchhaltevermögen“, freute sich Staatssekretärin Andrea Milz über den Erfolg der Sportlerin.
Nach der Verleihung des Behindertensportpreis 2017 ging es temporeich weiter. Die „Sumo Boys“ sorgten mit ihren doppelten Salti und mehrfachen Schrauben auf dem großen Trampolin für die perfekte Unterhaltung. Nach dem Motto Artistik trifft Sport und Comedy ließen die „schweren Jungs“ es sportlich so richtig krachen.
Im Anschluss daran stand die Proklamation des Preisträgers „Gerd-Winkler-Ehrenpreis 2017“ an. Den Ehrenpreis erhielt Biathletin Maren Hammerschmidt vom SK Winterberg. Platz zwei ging an das Team Sauerland NRW, Platz drei an Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland), Platz vier an Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart (Neheim) und Platz fünf an Alexander Gassner (BSC Winterberg).
„Mannschaft des Jahres 2017“
Über den Titel „Mannschaft des Jahres“ durften sich Judo-Katapaar Tia den Ridder/ Tobias Klappert (Kodokan Olsberg/ Werler TV), das Bobteam Anna Köhler und Erline Nolte (BSC Winterberg), die zweite Volleyball-Damenmannschaft vom RC Sorpesee, die Schülermannschaft im Tischtennis vom TuS Sundern sowie die erste Mannschaft im Handball vom SG Ruhtal freuen. Stefan Drinhaus, Erster Vorsitzender Kodokan Olsberg, in seiner Laudatio: „In dieser Sportart müssen Gegner und Kämpfer alles tun, ohne sich dabei gegenseitig zu verletzen. Sieg ohne Zerstörung, Respekt vor dem anderen, kämpfen mit aller Härte, aber mit eben mit Respekt voreinander. Das beherrschen Katapaar den Ridder und Klappert ausgezeichnet.“
Eine ausdrucksvolle, dynamische und extravagante Performance präsentierten abschließend die drei Ausnahme-Athletinnen von „Diva Dance“. Nach den Verleihungen der wohlverdienten Pokale, den zahlreichen Show-Acts und der Ziehung der Gewinner der Tombola kam es zum abschließenden Schlussakt mit allen Preisträgern und Akteuren, um anschließend den Abend fröhlich ausklingen zu lassen. Musikalisch untermalt wurde die 21. HSK Sportgala durch die Live-Band „Amadeus“.

Weitere Bilder der Sportgala finden Sie hier
Foto: KK

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