Jahreshauptversammlung 2018 des Heimatbundes Olsberg

steigerhaus2Das „Steigerhaus am Philippstollen“ – das Projekt des Heimatbundes Olsberg ist abgeschlossen. Nach der erfolgreichen Bauabnahme wird jetzt der Außenbereich in Angriff genommen. Aber nicht nur mit dem Abschluss des Projektes beschäftigten sich am Montag die Heimatbund-Mitglieder, sondern auch mit dem neuen „Strunzerdaal“ und den Berichten der Arbeitskreise. Rund 35 Mitglieder waren in den Olsberger Ratssaal gekommen, um Neues vom Heimatbund zu erfahren.
Die Erste Vorsitzende des Heimatbundes Olsberg, Ursula Balkenhol, begrüßte neben den Mitgliedern den Bürgermeister Wolfgang Fischer, den Vorsitzenden des Sauerländer Heimatbundes Elmar Reuter sowie Dr. Friedrich Opes und Hildegard Hauswirth vom Heimat- und Geschichtsverein Winterberg.Im Jahresrückblick ging ein Dank an Gabriele und Paul Gierse vom Heimatbund der Gemeinde Bestwig für die Organisation der Heimatbundfahrt 2017. Die im Wechsel mit Bestwig organisierte Jahresfahrt liegt in diesem Jahr in den Händen von Paul Balkenhol und Siegfried Stahlmecke und führt nach Eslohe ins DampfLandLeute Museum und überdies in die Essel- Brauerei nach Cobbenrode.Aus den Arbeitskreisen berichtete Ekkehard Wagener über einen gelungen Start der Archivierung, Katalogisierung und Digitalisierung von Bildern, Tonträgern, Landkarten, Ansichtskarten, Gemälden und Kunstgegenständen sowie zahlreichen alten Dokumenten. Fünf Personen treffen sich wöchentlich und bei Bedarf auch öfter um den Arbeitswust zu bewältigen, erfreulicherweise auch jüngere Leute, die sich von dem Thema angesprochen fühlen. Es sind noch Nachlässe, darunter auch zahlreiche Fotos von Franz und Paul Kruse, aufzuarbeiten. Wagener berichtete über die Investition in Material für die Langzeitarchivierung und die anstehenden Ausgaben für einen Fotoscanner, einen feuersicheren Stahlschrank für besonders wertvolle Dokumente und einen Zeichenschrank für größere Pläne und Zeichnungen.Der Zweite Vorsitzende Ingobert Balkenhol gab den aktuellen Stand über das Steigerhaus am Philippstollen bekannt: „Die Bauabnahme liegt uns ohne Mängel vor, die Leadermittel sind wie geplant und beantragt ausgezahlt und wir haben den Kostenrahmen eingehalten. Damit ist das Projekt abgeschlossen.“ Zusammen mit Siegfried Stahlmecke überreichte er der Ersten Vorsitzenden den symbolischen Schlüssel für den neuen, innovativen, außerschulischen Lernort.Interessierte sollten sich den 7. April vormerken, da dann ab 15 Uhr beim Tag der offenen Tür am Steigerhaus die Arbeit der zehn Aktiven zu bewundern ist. Rund 1000 Stunden ehrenamtliche handwerkliche Arbeit steckt in dem Projekt. Neben der Gestaltung des Außenbereiches sind bereits einige Termine vor Ort in Planung. Günter Senger und Ralf Rehschwamm vom Arbeitskreis Bergbau erklärten: „Wir konnten im vergangenen Jahr 582 Besucher, davon 214 Kinder, im Philippstollen willkommen heißen.“ Auch im Bereich Bergbau wurden 350 Arbeitsstunden investiert.Seit etwa 15 Jahren treffen sich alle vier Wochen Interessierte an der original Mundart „Suerlänsk Platt“. Klaus Kropf bedauerte, dass bei jüngeren Leuten das Interesse an den plattdeutschen Gesprächen nicht so groß ist.Ein voller Erfolg war die 36. Ausgabe des Heimatbuchs Strunzerdaal. Es war die Erste unter der Verantwortung von Willi Häger im beliebten Buchformat und mit gewohnten Inhalten. Die um 100 Stück höhere Auflage als im Vorjahr ist bereits komplett ausverkauft.Ursula Balkenhol verkündete des Weiteren das Vorhaben, einen Tag der offenen Kapellen im gesamten Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit den Ortsheimatpflegern auszurichten

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Siegfried Stahlmecke (li.) und Ingobert Balkenhol (re. übergeben den symbolischen Schlüssel für das fertiggestellte Steigerhaus an Ursula Balkenhol.
Fotos: Jörg Leske

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